Die mexikanische Kultur ist von der Tradition präkolumbianischer Hochkulturen geprägt, wie die der Maya und Azteken, als auch vom kolonialspanischen Erbe und westlicher Moderne. Dabei gilt die Hauptstadt Mexiko-Stadt als eines der bedeutendsten Kulturzentren des Landes. Das Kulturangebot reicht von zahlreichen Museen und Theatern bis hin zu beeindruckender Architektur und anderen Kulturveranstaltungen. Doch auch kleine Provinzstädte bieten ein oft erstaunliches kulturelles Angebot.
Die UNESCO hat in Mexiko 21 Städte, wegen den präkolumbianischen und kolonialen Anlagen, als Weltkulturerbe registriert. Die Regierung ist besonders bemüht die antiken Bauten zu erhalten.
Etwa 90 % der Mexikaner sind katholisch und nur ein kleiner Teil sind Anhänger anderer traditioneller Religionen. Wie in vielen lateinamerikanischen Ländern ist die Religion und die Familie ein wichtiger Bestandteil im Leben der mexikanischen Bürger. Die relativ niedrige Scheidungsrate bestätigt die Wichtigkeit der Familie. Kinder bleiben bis zur Heirat im Elternhaus und auch danach ist die Familie an erster Stelle.
Die Kunst, Musik, Literatur und die unvergleichbare Küche wurden durch die alten Kulturen der Maya und der spanischen Kultur geprägt. So spiegeln sich auch in der typisch mexikanischen Musik, den Kunstgegenständen und den schmackhaften Gerichten alte Traditionen wieder. Mariachis ist wohl die bekannteste Volksmusik. Die Wandermusiker treten in den typischen Trachten der Charros auf Festen, Hochzeiten und in Restaurants auf.