Mexiko umfasst mehrere Klimazonen, verfügt über subtropisches, alpines und sogar Wüstenklima. Zudem ist es ein Land mit sehr unterschiedlichen Höhenlagen, sodass man über kein allgemeines mexikanisches Klima sprechen kann.
An den flachen Küstengebieten, besonders auf der Halbinsel Yucatán, herrscht das ganze Jahr über eine Temperatur jenseits der 25°C, je nach Jahreszeit auch bis zu 35°C. Die Wassertemperatur beträgt im Karibischen Meer das ganze Jahr über angenehme, badefreundliche 20 bis 26°C
Doch da der Großteil Mexikos auf Hochebenen liegt, wie zum Beispiel Mexiko-Stadt auf einer Lage von 2200 Metern, kann es auch recht kalt werden, wobei das Thermometer fast nie unter zehn Grad fällt. In nördlichen, hochgelegenen Wüstenregionen kann es innerhalb eines Tages zu enormen Schwankungen kommen (von 35 auf 10°C), worauf man durch entsprechende Kleidung vorbereitet sein sollte. Während es dort zwischen September und Februar fast gar nicht regnet, kann einem in Chiapas oder Tabasco jeden Tag ein schweres Gewitter erwischen. Wenn man sich nicht ausschließlich in Meeresnähe aufhält, sollte man Kleidung für alle Jahreszeiten mitnehmen.
Im Zentrum Mexikos können die Temperaturen im Sommer zwischen 12 und 30° pendeln. Auch bleibt dieses Gebiet nicht wie die Badeorte von der Regenzeit verschont. Zwischen Mai und Oktober kann es dann bis zu 21 Regentage im Monat geben, während auf und um Yucatán mit durchschnittlich höchstens acht Regentagen im Monat zu rechnen ist.
Vor einem längeren Aufenthalt sollte man sich über die geografische und Höhenlage des Ortes schlau machen, um negative Überraschungen zu vermeiden.